Ouistreham Riva-Bella, Milicz und Burgeis feiern gemeinsam auf der 71. Spessartfestwoche

Die traditionelle Spessartfestwoche lockte auch in diesem Jahr wieder mehr als 100 Gäste aus unseren Partnerstädten Ouistreham Riva-Bella (Frankreich) und Milicz (Polen) sowie aus der Patenstadt Burgeis in Südtirol nach Lohr. Die Müdigkeit nach der langen Anreise war niemandem anzumerken. Auch nicht den Franzosen, die erst eine Stunde vor Festzugbeginn in Lohr eintrafen.

Für viele der ausländischen Teilnehmer war Lohr gleichzeitig ein Wiedersehen mit alten Bekannten und Freunden. Für andere war es der erste Besuch. Während alle Polen und Südtiroler in Hotels untergebracht waren, wurden die Gäste aus Ouistreham Riva-Bella privat in Familien aufgenommen.

Es bildete sich eine lustige Gemeinschaft der Franzosen, Polen und Südtiroler bereits auf dem Schlossplatz. Die Stadtkapelle Burgeis bot dort mit ihrem Standkonzert ein besonderes Schmankerl.

Gefeiert wurde anschließend gemeinsam im Festzelt. Es wurde gesungen, geschunkelt und auf Bänken und Tischen gestanden. Alle fanden es herrlich. Dem Ruf der Bandleader „die Krüge hoch“ kamen alle gerne nach, manche auch etwas zu oft.

Der Partnerschaftsverein hatte für alle Gäste am nächsten Tag als Ergänzung zum Besuch des Festzeltes ein unterhaltsames Programm zusammengestellt. Vormittags startete für alle ausländischen Gäste eine Rundfahrt mit dem Maintalbummler, die auch immer wieder gerne angenommen wird. Den Polen und Südtirolern wurden Stadtführungen angeboten, für Milicz mit polnischer Übersetzung durch das Vorstandsmitglied des Partnerschaftsvereins Leokadia Franz.

Ein Imbiss im Hof des Neuen Rathauses für alle Gäste aus Frankreich, Polen und Burgeis wurde vom Partnerschaftsverein ausgerichtet, damit weitere Kontakte in ruhiger Atmosphäre geknüpft werden konnten. Leokadia Franz, Aneta Kirsch, Irmgard Langer, Elfriede Geiger, Ursula Dirschlag sorgten mit Renate Imhof dafür, dass sich die Gäste wohl fühlten und sich die sprachlichen Schwierigkeiten in Grenzen hielten.

Während die Polen und die Südtiroler bereits am Sonntag die Heimreise antraten, nutzten die Franzosen den „freien“ Tag für eine Stadtführung in französischer Sprache in Aschaffenburg unter dem Titel „Moi Ascheberg – Den Süden entdecken“.

Den Abschluss bildete eine Fahrt durch den Spessart mit einer Kaffeepause im Gasthof Hochspessart in Lichtenau. Dass bei der Heimfahrt dann auch noch die kleine Wasserbüffelherde im Hafenlohrtal zu sehen war, rundete den harmonischen Tag ab.

À bientôt – auf bald – hieß es am Montagmorgen beim Abschied der Franzosen.

Auf bald – im nächsten Jahr – spätestens zum 25-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft Lohr – Ouistreham Riva-Bella.

Unsere Bildergalerie zeigt einen Querschnitt, was an den drei Tagen erlebt wurde.

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